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Schwertransport nach Portugal  

Schon ein Schwertransport innerhalb Deutschlands zu organisieren, erfordert die Berücksichtigung vieler Gesetze und Vorschriften. Der Schwertransport nach Portugal über den Landweg bedeutet die Einhaltung der Vorgaben von zwei Transitländern sowie der Entsende- und Empfängerländer.   

Das beginnt in der BRD schon mit der Einteilung, welche Art des Schwertransportes vorliegt. Handelt es sich um einen Großraumtransport, einen Schwertransport oder eine Kombination aus beidem? Eine weitere Variante ist der Langtransport, Güter, die über 20 m lang sind, etwa die Flügel von Windkraftanlagen.  

Von Deutschland aus ist auf dem Weg nach Portugal das erste Transitland Frankreich, das Schwertransporte in drei Kategorien einteilt.  

Auch in Spanien, dem zweiten Transitland, bestehen verschiedene Einteilungen, die sich aus den jeweiligen Abmessungen und dem Gewicht des Transportgutes ergeben.  

Das Empfängerland Portugal steht dem natürlich nicht nach.   

Eine heikle Aufgabe – Schwertransport nach Portugal

 

Einen Schwertransport über Land durch zwei Transitländer ist ein enormer bürokratischer Aufwand und auch der eigentliche Transport selbst gestaltet sich als sehr schwierig. Alle betreffenden Länder haben Vorgaben zu den Transportfahrzeugen, den maximalen Achslasten und den Anhängern oder Aufliegern. Bei der Routenplanung müssen je nach Abmessung die maximalen Durchfahrtshöhen von Brücken und Unterführungen berücksichtigt werden. Dazu kommen die Höchstlasten, die auf bestimmten Wegstrecken und eben wieder Brücken gelten. Im Weiteren gilt die Regel, dass Schwertransporte nur zu bestimmten Zeiten fahren dürfen. Begleitfahrzeuge sind vorgeschrieben und teilweise muss auch die Polizei des jeweiligen Landes den Transport begleiten.   

Diese Vielzahl an Faktoren müssen berücksichtigt werden. Die durchführende Spedition wird abwägen, welche Optionen für das jeweilige Schwergut nach Portugal zur Verfügung stehen. In vielen Fällen wird der Schwertransport nur auf einem kurzen Teilstück durchgeführt und der große Teil der Strecke auf Binnen- und Seeschiffen. So etwa in Deutschland vom Ladeort zum Binnen- oder Seehafen und in Portugal vom Seehafen zum Bestimmungsort. Auf jeden Fall weiß eine gute Spedition immer den besten Weg nach Portugal, egal wie schwer und groß die Ware ist.