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Transportunternehmen in Deutschland

 

Das Straßennetz der Bundesrepublik Deutschland besitzt eine Gesamtlänge von über 230.000 km. Dabei sind die Ortstraßen noch nicht einmal mitgezählt. Auf diesen Straßen bewegen sich über 54 Millionen in der BRD zugelassene Fahrzeuge, ausländische Pkw, Lkw und Krafträder nicht mit einberechnet. Davon sind noch einmal fast 5 Millionen als Nutzfahrzeuge angemeldet.  

Rund 15.000 Speditionen beschäftigen sich mit dem Transport und allen damit zusammenhängenden Aufgaben. Dazu kommen weitere 75.000 Unternehmen, die im Güterkraftverkehrsgewerbe tätig sind. Während sich eine Spedition mit praktisch allen Aspekten eines Warentransports beschäftigt, übernehmen die meisten Firmen in der Branche nur Teilbereiche. Dabei muss eine Spedition keineswegs selbst Fahrzeuge besitzen. Es bestehen auch Speditionsfirmen, die sich auf den administrativen Bereich beschränken und den Frachttransport und eventuell die Lagerung an andere Unternehmen delegieren. Das ist vor allem im Import und Export der Fall. Hier ist es aufgrund der oft verschiedenen Verkehrsträger kaum sinnvoll, eigene Fahrzeuge zu unterhalten, zumal sich für Transportfirmen der Import- oder Exportländer das jeweilige Verkehrswesen günstiger darstellt.  

Transportunternehmen – Spezialisten der Logistik

 

Im Deutschen Straßenverkehr sind jedoch Speditionsfirmen in der Regel auch Frachtfirmen, besitzen also eigene Fahrzeuge. Je nachdem kann auch der Betrieb eines Lagerhauses dazu gehören, um einen möglichst großen und zusammenhängenden Dienstleistungsbereich anbieten zu können.    

Ein weiteres und immer stärker wachsendes Feld ist das der Kurier- und Eildienste. Die sogenannten KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienst) gehören in der BRD größtenteils zu den nicht erlaubnispflichtigen Firmen. Nach dem Güterkraftverkehrsrecht benötigen Unternehmen, deren Fahrzeuge maximal 3,5 t wiegen, keine gesonderte Erlaubnis zur Beförderung von Fracht. Eine gewerbliche Anmeldung genügt.  

Es ist jedoch sinnvoll, aufgrund der bestehenden Synergien, einen Eilauftrag an ein Unternehmen zu vergeben, dass ein hochwertiger Logistikdienstleister ist. Dieses kann seine gesamte bestehende Infrastruktur nutzen, um eine Expressfracht schnell und sicher an den Bestimmungsort zu bringen. Im Idealfall kooperiert der Kurierdienst mit einer Spedition, die wiederum über ein Lager verfügt. So lassen sich für den Auftraggeber viele Risiken ausschließen.