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Transportpartner in die Niederlande

 

Holland, der nordwestliche Nachbar der BRD, besitzt zwar nur eine eher bescheidene Landfläche innerhalb Europas, doch wohl kein anderer Staat ist so produktiv wie die Niederländer. In Bezug auf den Export landwirtschaftlicher Produkte rangiert Holland weltweit an dritter Stelle hinter Frankreich und den USA. Die Handelsbeziehungen zu Deutschland sind besonders eng. So importierte die BRD etwa im Jahr 2014 die meisten seiner Güter aus oder über Holland. Im Jahr 2016 betrug das gegenseitige Handelsvolumen aus Import und Export über 162 Milliarden Euro. Damit waren die Niederländer nach China, Frankreich und den USA der wichtigste Handelspartner der BRD. Vor England, Italien und Polen. Wohlgemerkt sind dies alles Länder, die weit mehr Landfläche und ebenso viel mehr Einwohner besitzen als die Niederlande.  

So enge Handelsbeziehungen machen natürlich eine sehr gute verkehrstechnische Infrastruktur notwendig. Tatsächlich besitzen die beiden Länder eine gemeinsame Grenze mit einer Länge von 576 km und insgesamt 49 Grenzübergängen, von der Landstraße bis zur Europastraße. Allein 9 Autobahnen sind Länder übergreifend angelegt, von der A7 im Norden, die etwa Emden mit Groningen verbindet, bis zur E314 und die E25, die beispielsweise im Süden von Aachen nach Eindhoven führt.   

Großer und kleiner Grenzverkehr

 

Beiderseits der Grenze haben sich zahlreiche Speditionen und Frachtunternehmen auf den großen und kleinen Handelsverkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden spezialisiert. Dabei fällt auf, dass die Holländer mit der deutschen Sprache weniger Schwierigkeiten haben als umgekehrt.  

Wirkliche Sprachbarrieren gibt es jedoch nicht und so läuft der gegenseitige Warenverkehr dank der Speditionen praktisch reibungslos von den wirtschaftlichen Zentren Hollands, wie Amsterdam, Den Haag und Rotterdam, in das nahe liegende Ruhrgebiet mit seinen dicht bei dicht liegenden Großstädten oder darüber hinaus nach Frankfurt, München, Hamburg oder Berlin. Wenn es dann doch einmal zu Verzögerungen kommt, werden auf beiden Seiten die Spezialisten für eilige Sendungen aktiv, die Kurierdienste. Je nachdem lassen sich dann mittels Lkw oder Transporter im Sondereinsatz die Verspätungen in der Warenlieferung wieder einholen.